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Adelheid
Letizia Fiorenza & David Sautter

Konzertdaten

Letizia Fiorenza + David Sautter 31.10.2010 16.00
Gockhausen Zürich, Salon Rotzler

I Cantimbanchi - «metamorfosi»: Süditalienische Lieder aus dem 16. – 18. Jh. – Gitarrenmusik von Mauro Giuliani 



Ewa, Stefan und Isabel Rotzler

Meisenrain 77
CH-8044 Gockhausen Zürich

Ihr findet uns in Gockhausen, gleich über dem Zürichberg:
Vom Zoo Richtung Dübendorf - in Gockhausen unter Passerelle durch –
vor Bushalt Ursprung links – bis Meisenrain – voilà.
Bitte rechts an der Ursprungstrasse parkieren.
Bushaltestelle Ursprungstrasse; 751 ab Kirche Fluntern oder Stettbach

 

 

«metamorfosi»

Alles ist in Bewegung, verwandelt und entwickelt sich, nimmt neue Gestalten an, im wirklichen Leben wie in der Kunst, die dieses Leben anschaut, interpretiert und widerspiegelt, gestern wie heute.
Der Mann verwandelt sich in ein Mäuschen, um ihr Röckchen zu zerreissen, in eine Elster, um zu ihrem Fenster zu fliegen, in eine Katze, um sich wieder unbemerkt davon zu stehlen, in ein Spiegel, um sie täglich zu betrachten, in einen Pantoffel, um sich ihr ganz und gar zu unterwerfen. Sie verkleidet sich als Soldat und kann ihm doch nicht entfliehen, er sich als Nonne und erwischt sie doch.
Ein Kaleidoskop von Täuschungen und Irrungen und ein Sammelsurium von Larven und Gestalten werden im neuen Programm der Cantimbanchi zu neuem Leben erweckt. Dazwischen die Geschichte der miscia-miscioccola aus den „Storie proibite“, den verbotenen Geschichten, die erzählt, wie das Weib ihr Geschlecht von der Hand Gottes bekam, es sinnvoll platzierte und, mit Hilfe der Naturwesen, eine richtige Frau wurde. Eingeflochten gitarristische Variationen und Improvisationen. Metamorphosen eben.

I Cantimbanchi bleiben ihrem Repertoire treu und vertiefen, nach alter italienischer Tradition der Villanellen, die Beziehung zwischen Musica Popolare und Musica Colta. Daraus entsteht eine Art Volksoper, bunt, reich, üppig; die Volksseele, die trotz der kunstvollen Verkleidung, das Direkte, Sinnlich-Derbe ihrer Art nicht verleugnen kann.

Die Lieder stammen aus der Süditalienischen Tradition, von Rom über Neapel und Apulien, die Geschichte der „Miscia-Miscioccola“ ist aus dem „Lu cunto de li cunti“ von Gian Battista Basile (Neapel 1575-1632), die Gitarrenmusik von Mauro Giuliani (Neapel 1781-1829)


Letizia Fiorenza & David Sautter, Guschstrasse 52, CH-8610 Uster, Fon. & Fax: 0041 44 942 20 68, info@adelheid.ch